zecken

Endlich ist es soweit. Die dunkle Jahreszeit ist wieder einmal überstanden. Sobald uns die ersten warmen Sonnenstrahlen an der Nase kitzeln hält uns nichts mehr im Haus. Weder uns noch unsere Vierbeiner. Frühlingsgefühle und neue Lebensgeister sind geweckt. Leider nicht nur unsere, sondern auch die der achtbeinigen Plagegeister: der Zecken.

Dank der in den Medien und beim Tierarzt beworbenen Mittelchen haben Hund und Katz mehr oder weniger Ruhe vor ihnen.

Doch leider sind die Nebenwirkungen und Langzeitfolgen der Mittel nicht ungefährlich.

Mittlerweile gibt es sehr gute Alternativen zu den altbekannten Pillen und Spot On Präparaten. Fragen Sie dazu bei Ihrem Tierheilpraktiker oder Tierarzt vor Ort und lassen Sie sich beraten, damit Sie für Ihren Vierbeiner wirklich wirkungsvolle und unschädliche Mittel erhalten.

Meiner Meinung nach gibt es keinen Grund, um sich für die schädliche und giftige Chemiekeule zu entscheiden. Ich habe dieselben Erfolge in der Zeckenprophylaxe mit alternativen Mittel machen können. Diese sind u.a. ebenfalls als Spot On Präparate erhältlich.

Es ist wichtig sein Tier zu schützen, denn Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen.

Hierzu zählt die mittlerweile auch in Deutschland recht häufig auftretende Borreliose, die Leishmaniose, die Babesiose, die Ehrlichiose und die oft übersehene Hepatozoonose.

Um diesen Erkrankungen vorzubeugen, achten Sie immer auf ein gesundes Immunsystem Ihres Hundes. Damit meine ich nicht, geben Sie ihm möglichst viele von den angepriesenen Pülverchen aus dem Tierbedarfsladen sondern achten Sie auf artgerechte Ernährung, möglichst wenig Stress und sinnvolle Impfungen.

Suchen Sie Ihr Tier nach jedem Spaziergang sorgfältig nach Zecken ab und entfernen Sie diese möglichst sanft.

Über Maria Mengwasser

Maria Mengwasser ist ausgebildete Tierheilpraktikerin, Tiermedizinische Fachangestellte und Heilpraktikerin. 2004 Mitgründerin und seit 2012 Geschäftsführerin der Arbeitsgruppe für Tierheilpraktiker.